Barrierefreie Magnet-Türdichtungen von Alumat

Pressemitteilung Augsburg Seniorenheim

In Deutschland herrscht dringender Bedarf an altersgerechtem Wohnraum

Abschied vom Pflegeheim: Zwei Drittel der Senioren wollen möglichst lange eigenständig leben

Für Senioren könnte es künftig eng werden: Trotz einer zunehmend alternden Bevölkerung ist nach momentanem Stand gerade einmal ein Prozent der deutschen Wohnungen altersgerecht ausgebaut. Bis 2025 sollen zwar noch jährlich 100.000 solcher Unterkünfte entstehen. Gegenüber den Prognosen ist das dennoch zu wenig: In 15 Jahren, so sagen Experten voraus, wird die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt zu 25 Prozent von der Generation 70plus bestimmt sein. Der Grund liegt vor allem darin, dass immer mehr ältere Menschen das Pflegeheim inzwischen ablehnen, wie eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid ergab. Wie dringend der Bedarf tatsächlich ist, zeigen nicht nur die Statistiken. In Augsburg etwa, wo gerade eine Seniorenresidenz mit Appartements entsteht, ist die Nachfrage so groß, dass schon vor der Fertigstellung fast alle der 28 bis 110 Quadratmeter großen Wohnungen vergeben sind. Für die Bewohner ist ausschlaggebend, dass alle Räume absolut barrierefrei erreichbar sind. Selbst die Zugänge zu den Balkonen haben keinerlei Schwellen. Entwickelt wurde dieses einzigartige System von der Alumat Frey GmbH aus Kaufbeuren.

„Wenn Sie in einem Pflegeheim wohnen, geben Sie Ihre Selbstständigkeit schon an der Eingangspforte ab.“ Richard Gröbner spricht aus Erfahrung: Viele Jahre lang war er Leiter eines Pflegeheims. Tagesablauf, Speiseplan, Besuche – alles wird in den Einrichtungen bis auf Kleinste vorgegeben, um den Alltag sowohl der Bewohner als auch der Pfleger zu vereinfachen. „Aber die Eigenständigkeit, die hier unterdrückt wird, wollen sich immer weniger Senioren nehmen lassen“, hat Gröbner festgestellt. So kam ihm die Idee eines Seniorenhotels, in dem eine Balance geschaffen werden soll zwischen möglichst langer Selbstbestimmung, Mobilität sowie einer auf die jeweiligen Einzelpersonen abgestimmten Unterstützung. Verwirklicht wird diese Idee nun am Stadtrand von Augsburg, und zwar in Form der Albaretto Hotelresidenz 50plus. Das erste von fünf Häusern des Komplexes ist kürzlich fertig gestellt worden, und schon jetzt sind fast alle Appartements vergeben. „Die Nachfrage hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen“, so Gröbner.

Selbst die Übergänge zum Balkon sind absolut schwellenfrei

Am wichtigsten sei den Bewohnern, dass sie ohne fremde Hilfe und auf kürzestem Weg problemlos überall hinkommen – auch mit Rollstuhl oder Rollator. So sind etwa die Übergänge zwischen den Teppichen und Parkettböden so angelegt, dass keine Stolperfallen entstehen. Auch an den Wohnungstüren gibt es keine Schwellen, die zu überwinden wären. Um selbst den Zugang zu den Balkonen hindernisfrei zu gestalten, ließ Gröbner an den Unterseiten der Balkontüren ein System mit einer speziellen Magnetdoppeldichtung installieren. „Im Vergleich zum Innenbereich, wo auf Schwellen einfach verzichtet werden kann, müssen Außentüren natürlich gegen Witterungseinflüsse, also vor allem Regen und Wind, abgedichtet werden“, erläutert Claudia Frey von der Alumat Frey GmbH, welche die absolut schwellenfreien Übergänge für das Albaretto angefertigt hat. Untere Türschwellen jedoch, die standardmäßig der Abdichtung dienen, können gerade für ältere Menschen mit verminderter Kognition oder eingeschränktem Seh- und Wahrnehmungsvermögen zu Stolperfallen oder gar unüberwindbaren Hindernissen werden. 

Für einen barrierefreien Durchgang sind im Alu-Bodenprofil zwei frei liegende Permanentmagnete eingelegt und in der Unterseite der Balkontür die entsprechenden Gegenmagnete eingebaut. Beim Schließen der Tür werden die flexiblen Magnete aus dem Bodenprofil nach oben gezogen. Auf diese Weise schließt sich der Spalt komplett ab. Öffnet man die Tür, werden die Pole wieder getrennt und die Bodenmagnete fallen in ihre Ausgangsposition zurück. „Die Entwässerung funktioniert über einen Wasserablauf, der in den Laufschienen integriert ist und Regenwasser so nach außen transportiert“, so Frey. Damit Schmutzablagerungen die Funktion der Magnete nicht beeinträchtigen, wurde zusätzlich eine Silikon-Schleifdichtung im Wetterschenkel angebracht, die beim Schließen der Tür den groben Schmutz nach außen befördert. Unter der Innenseite der Tür befindet sich darüber hinaus eine spezielle Dichtung aus EPDM-Material. Dadurch wird verhindert, dass Zugluft in den Innenraum dringt. Das System ist so konstruiert, dass es die Normen für höchste Beanspruchung erfüllt, sowohl für Luftdurchlässigkeit als auch für Schlagregen bis zu einer Geschosshöhe von 100 Metern.

Barrierefreiheit steigert Sicherheitsgefühl und Lebensqualität 

„Viele der Bewohner ziehen aus ihren eigenen Häusern hierher, da ihnen die Gebäude einfach zu groß geworden sind und sie in ihrer Mobilität einschränkten“, berichtet Gröbner. Die Barrierefreiheit gebe ihnen vor allem Sicherheit und steigere somit ihre Lebensqualität. Statt Treppen gibt es im Albaretto Fahrstühle, statt langer Wege zum nächsten Supermarkt befinden sich alle wichtigen Geschäfte in direkter Nähe. Um andere zu besuchen, ist man nicht mehr auf das Auto angewiesen, sondern trifft sich im Restaurant, in einem der Gemeinschaftsräume oder im Schwimmbad. „Die wenigsten Bewohner ziehen sich den ganzen Tag lang in ihr Appartement zurück“, hat Gröbner festgestellt. Denn gerade im Alter sind soziale Kontakte enorm wichtig. Daher legten die Entwickler des Albarettos auch so viel Wert auf genügend Treffpunkte und Möglichkeiten, die Abwechslung in den Alltag bringen.

Für jene Bewohner, die bei ihren alltäglichen Verrichtungen Hilfe benötigen, gibt es entsprechende Unterstützung durch Pflegekräfte, die direkt in die Wohnung kommen: „So können selbst pflegebedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und müssen nicht den ganzen Tag gegen die kahlen Wände eines Pflegeheims starren“, sagt Gröbner.

Hintergrund

In den momentan entstehenden fünf Häusern der Albaretto Hotelresidenz 50plus werden barrierefreie Appartements zwischen 28 und 110 m2 Größe errichtet. Auf dem Gelände sind auch ein Restaurant, ein beheiztes Schwimmbad und eine Sauna untergebracht. Zur Verfügung stehen außerdem eine Indoorgolfanlage, eine Hobbyküche, Massage-, Physiotherapie- sowie Fitness- und Gymnastikräume. Ebenso werden Sport-, Kultur- und Freizeitkurse angeboten. Die Seniorenresidenz liegt in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsbetrieben. Die Entfernung zum Augsburger Stadtzentrum beträgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zehn Minuten.

Die 1980 gegründete ALUMAT Frey GmbH hat sich auf die Herstellung von barrierefreien Magnetdoppeldichtungen spezialisiert. Die Dichtungen sind für alle Türarten, etwa Holz, Kunststoff und Aluminium geeignet. Auch in Altbauten kann das System nachträglich eingebaut werden. Die Kunden kommen aus ganz Deutschland, zunehmend werden die Systeme auch ins Ausland exportiert. Während der Messe Deubau 2010 in Essen wurde dem Unternehmen der Innovationspreis „Architektur und Bauwesen“ verliehen.

Messeteilnahmen

Besuchen Sie uns auf der Messe "Bau 2015" in München.

Halle B4, Stand 340

Produktneuheit

Magnet-Renovierungsschwelle Typ MGS

Zur Überbrückung der Türschwellen im Bestand bei Innentüren und Wohnungsabschlusstüren mehr

Presse / Auszeichnungen

"Das geht ja gar nicht!"

Ein Satz, den Hotelier Christoph Hochfilzer (26) in Bezug auf seine barrierefreien Zimmer nicht mehr hört.

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Schwellenfreie Übergänge

Schauen Sie sich unser Video an:

Immer häufiger wird für Wohnungen, aber auch für ganze Gebäude vom Auftraggeber verlangt, diese barrierefrei zu gestalten. Sämtliche Übergänge (Haus-, Balkon- und Terrassentüren) müssen dabei schwellenfrei sein. Wir helfen Ihnen dabei. Unsere barrierefreien Magnetdoppeldichtungen sind für alle Türarten, etwa Holz, Kunststoff und Aluminium geeignet. Auch in Altbauten kann unser System nachträglich eingebaut werden.

 

 

ALUMAT-Frey GmbH   •   87600 Kaufbeuren   •   Im Hart 10   •   Telefon 08341 / 47 25   •   Telefax 08341 / 7 42 19   •   e-mail: info@alumat.de